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PaaS (Platform as a Service)
Bereitstellung von Computerplattformen im Internet
Pageviews
(Seitenbesuche) Meßgröße für die Besuchshäufigkeit auf einer WWW-Seite. Zählt die Aufrufe einer Seite inkl. aller Bilder und Texte und ist insofern sehr viel aussagekräftiger als die reine Hit-Messung. Faustformel: je mehr Pageviews, umso bekannter die Seite. Sogenannte Traffic Builder Programme können die Bekanntheit von WWW-Seiten im Internet drastisch erhöhen.
Pakete
Daten werden bei der Nutzung von X.25, FrameRelay oder ATM in Pakete zerteilt, die mit administrativen Informationen wie Sende- und Empfangsadresse, Fehlerprüfdaten, Folgenummern usw. versehen werden. Am Empfangsort werden die einzelnen Pakete dann wieder zur vollständigen Nachricht zusammengesetzt.
Partitionstabelle
gibt an in wieviele Partitionen (Teile) eine Festplatte aufgeteilt ist
Pauschaltarif
Abrechnungsmodus eines Internet-Providers mit seinen Kunden. Unabhängig von Dauer der Internet-Nutzung und übertragenener Datenmenge zahlt der Kunde jeden Monat einen festen Betrag. Der Pauschaltarif lohnt bei intensiver Nutzung des Internet. Der Volumentarif ist ein anderes Abrechnungsmodell.
PCMCIA (Personal Computer Memory Card Informations Association)
Internationales Standardisierungskomitee für die Erweiterungskarten für Notebooks und digitale Kameras. Es gibt Festspeicher-, Modem-, Sound- und Videokarten im PCMCIA-Format.
PDA (Persönlicher Digitaler Assistent)
Computer im Westentaschenformat.
PDF (Portable Document Format)
ist der bereits seit über 10 Jahren weltweit erfolgreich eingesetzte De-facto-Standard für den zuverlässigen und sicheren Austausch von elektronischen Dokumenten aller Art. Adobe PDF ist ein universelles Dateiformat, das Schriftarten, Bilder, Grafiken und Layout jedes Ausgangsdokuments beibehält, unabhängig von der Anwendung und der Plattform, die zur Erstellung verwendet wurden.
PEAR (PHP Extension and Application Repository)
ist ein Framework und Verteilungssystem für mehrfachverwendbare PHP-Bestandteile.
Performance
Synonym für die Leistungsfähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit von Hard- und Software.
Perl (Practical Extraction and Report Language)
ist eine populäre Skriptsprache für die Erstellung von Computerprogrammen.
PGP (Pretty Good Privacy)
Verschlüsselungsverfahren für die Übertragung von E-Mails. Arbeitet mit dem Public-Key-Verfahren.
PHP
ist eine serverseitig plattformunabhängige Skriptsprache. PHP wurde 1995 von Rasmus Lerdorf entwickelt, da Zeev Suraski und Andi Gutmans in der Implementierung von Rasmus Leerdorf einige Defizite sahen, schrieben sie die Engine von PHP/FI (Personal Home Page / Form Interpreter) komplett neu und veröffentlichten diese als PHP 3.
PIN (Persönliche Identifikations-Nummer)
ein geheimer Zugangscode, durch den sich der Benutzer z.B. beim Homebanking im Kontakt mit seiner Bank identifiziert und sich so vor Mißbrauch schützt.
PING (Packet INternet Groper)
Programm, mit dem festgestellt werden kann, ob eine Zieladresse existiert oder verbindungsbereit ist. Ein Diagnosetest, mit dem sich feststellen lässt, ob ein anderer Computer im LAN oder im Internet vorhanden und betriebsbereit ist und wie gut die Verbindungen zwischen beiden sind. Dazu wird ein Datenpaket an einen Computer gesendet und der so "angepingte" Computer sendet dieses Paket wieder zurück. Ping-Utilities stehen unter www.asia.cnet.com/downloads/ zum Download bereit.
Ping Flooding
Beim Ping Flooding wird ein Rechner mit Ping-Anfragen regelrecht bombardiert. Der attackierte Rechner versucht nun diese Anfragen zu bearbeiten (falls keine entsprechenden Mechanismen die Abarbeitung von rasch wiederholenden Ping-Anfragen verhindern). Hierbei ist er so stark ausgelastet, dass er für weitere Aufgaben nicht zur Verfügung steht. Wird die Netzverbindung eines attackierten Rechners zusätzlich nach dem erzeugten Datenaufkommen abgerechnet, so kann durch das Ping Flooding zusätzlich auch noch ein enormer wirtschaftlicher Schaden entstehen.
Ping of Death
das IP-Protokoll verpackt beim Absender alle Daten in 64 kB große Datenpakete. Um die Übertragung der Datenpakete zu erleichtern werden diese vor der Übertragung in kleinere Pakete aufgespalten und Protokolliert. Beim Empfänger werden nach dem Erhalt aller Datenpakete diese wieder zusammengefügt. Ist die Größe des Datenpaketes am Ende jedoch größer als 64 kb führt dieses nun zu einem Überlauf des internen Speicherpuffer, der Rechner stürzt mit großer Wahrscheinlichkeit ab.
Ping-AT-Attacks
ein Angreifer sendet über das Internet ein spezielles Ping-Paket, das z.B. die Sequenz »+++ATH0« (Umschalten in den Kommandomodus und Beenden der Verbindung) enthält an sein Opfer. Aufgrund des Ping-Protokoll antwortet der attackierte Rechner auf die Ping-Anfrage mit der Spiegelung des Paketes. Kennt das Modem nun keine Pause zwischen dem Umschalten in den Kommandomodus und dem ersten AT-Befehl, wird es den Paketinhalt des Antwort-Pings als abzuarbeitende Sequenz interpretieren und die Verbindung beenden.
Plattformunabhängigkeit
ist die Eigenschaft eines Programmes, auf verschiedenen Computersystemen mit Unterschieden in Architektur, Prozessor, Betriebssystem, etc. lauffähig zu sein.
Plugin
ist eine gängige Bezeichnung für ein Softwareprogramm, das in ein anderes Softwareprodukt "eingeklinkt" wird.
Polymorphe Viren
Verändern selbstständig ihren eigenen Programmaufbau. Infizierung erfolgt über infizierte Dateien und eMails.
POP (Point of Presence)
die Niederlassung eines Internet-Providers, um den Zugang zum Internet zum Ortstarif anbieten zu können.
POP-Server (Post Office Protocol-Server)
der Server (beim Internet-Provider) auf dem eingehende E-Mails solange gespeichert werden, bis diese vom Kunden, mit dessen Mail-Reader (z. B. Outlook, Mulberry, Eudora, Pegasus, Netscape, Pine) per POP3-Protokoll abgeholt werden.
POP3 (Post Office Protocol 3)
ist ein Internet-Protokoll für die Übertragung von E-Mail-Nachrichten und Attachments(Anhängen).
Port-Nummern
eine Nummer, durch die IP-Pakete an einen bestimmten Prozeß eines Computers gesendet werden können, der mit dem Internet verbunden ist. »Bekannte« (well-known) Portnummern werden dauerhaft zugeordnet. So gehen z.B. E-Mail-Daten unter SMTP an die Portnummer 25. Ein bestimmter Prozeß, z.B. eine Telnet-Sitzung, erhält eine »kurzfristige« (ephemere) Portnummer, wenn dieser beginnt. Die Daten der Sitzung gehen an diese kurzfristige Portnummer. Die Portnummer erlischt, sobald die Sitzung beendet wird. Es können beim TCP und beim UDP jeweils 65 535 Portnummern vergeben werden.
Portabilität
wird der Grad der Plattformunabhängigkeit eines Computerprogramms bezeichnet, nicht nur der bestehenden Plattformunabhängigkeit, sondern auch unter Einbeziehung des eingeschätzten Arbeitsaufwandes, der benötigt würde, um das Programm in ein vollständig plattformunabhängiges umzuwandeln.
Portscanning
das Portscanning dient einem Angreifer oftmals zur Vorbereitung seines Angriffes. Hierbei überprüft er mit einem Tool, ob und wenn welche IP-Ports auf dem Zielrechner offen sind. Sind beim Zielrechner offene Ports gefunden worden, so versucht der Angreifer anschließend über diese den Zielrechner anzugreifen.
Private-Key
Bei der Private-Key Kryptographie (private-key cryptography, single-key cryptography), wird für die Verschlüsselung und für die Entschlüsselung meist der gleiche Schlüssel verwendet. Für dieses Verfahren müssen Sender und Empfänger jeweils über eine Kopie des Schlüssels verfügen. Beide Kopien des Schlüssels müssen auf jeden Fall geheim bleiben. Aus diesem Grunde werden sie als private Schlüssel (private keys) bezeichnet. Oft spricht man auch von "symmetrischen Schlüsseln", die verdeutlichen sollen, dass die einzelnen Schlüssel voneinander ableitbar sind. Die Operationen der Ver- und Entschlüsselungen sind prinzipiell symmetrisch, daher der Name "symmetrische Kryptographie" (symmetric cryptography). Die Bezeichnung "Private-Key Kryptographie" wurde unter Bezugnahme auf die notwendige Geheimhaltung des Schlüssels gewählt. Beide Begriffe werden synonym verwandt. Beim Einsatz symmetrischer Verschlüsselungsverfahren liegt die große Schwierigkeit darin, dass vor der Übermittlung der Nachricht ein Weg gefunden werden muss, den Schlüssel zu übermitteln. Um zu verhindern, dass ein Angreifer in den Besitz des Schlüssels gelangt, muss die Übermittlung über einen sicheren Kanal erfolgen. Der Name für dieses Problem lautet Schlüsselverteilungsproblem (key distribution problem).
Protokoll
Vereinbarung über eine gemeinsame Sprache. Verhaltensregeln und Formate bei der Daten-Kommunikation zwischen entfernten Partnern gleichen logischen Niveaus.
Provider
Dienste-Anbieter. Firma, die den Zugang zum Internet ermöglicht. Bei der Suche nach einem Provider gilt als erstes Kriterium der Einwählpunkt (POP), der aus finanziellen Erwägungen im Ortsnetzbereich der Telekom liegen sollte. Ein ebenso wichtiges Kriterium ist aber auch der Datendurchsatz, den die Infrastruktur des Providers ermöglicht, denn nichts ist schlimmer, weil teurer, als lange Wartezeiten am Bildschirm. Als drittes Kriterium ist die Beratungs- und Service-Qualität für die Wahl eines Providers entscheidend.
Proxy-Server
Zwischenspeicher. Sie werden dazu eingerichtet, die über das Internet zu transportierende Datenmenge zu reduzieren. Angebote, die besonders viele Anwender wählen, werden von diesen Rechnern zwischengespeichert, damit sie nicht immer über die volle Strecke zwischen dem Server eines Anbieters und dem Computer eines Nutzers (Client) transportiert werden müssen (vgl. Cache).
Public Domain Software
diese besondere Art von Programmen kostet nichts. Sie kann beliebig kopiert und weitergegeben werden.Die Qualität ist in einigen fällen sehr gut.
Public-Key
bei der Public-Key-Kryptographie (public key cryptography) kommt für die Verschlüsselung - wie bei symmetrischer Verschlüsselung auch - ein Schlüssel zur Anwendung, für die Entschlüsselung jedoch ein völlig anderer. Dabei ist entscheidend, dass diesen beiden Schlüssel nicht "leicht" auseinander abgeleitet werden können. Ein Schlüssel aus dem Paar muss geheim bleiben. Dieser heißt privater Schlüssel (private key). Der andere Schlüssel, der nicht notwendig geheim bleiben muss, heißt öffentlicher Schlüssel (public key). Die Ungleichheit der Schlüssel hat zu der Bezeichnung "asymmetrische Schlüssel" geführt. Ein alternativer Name für die Public-Key-Kryptographie ist asymmetrische Kryptographie (asymmetric cryptography). Bekanntestes Beispiel für ein solches Verfahren ist das sog. RSA-Verfahren, dessen kryptographische Widerstandsfähigkeit auf dem schwierigen mathematischen Problem der Primfaktorzerlegung großer Zahlen beruht.
